Friedenale war ein Erfolg

Eigentlich ist der November nicht der Monat für lange Spaziergänge. Schon gar nicht, wenn es richtig kalt ist, dunkel und regnerisch. Aber das konnte die geschätzten 300 Besucher der Kurzfilmnacht nicht hindern, die neun Stationen fleißig zu besuchen. Und ja: Es gab nachweislich Teilnehmer/innen, die tatsächlich quer durch Friedenau gewandert sind, alle Stationen besucht und alle 12 Filme gesehen haben. Auch Filmemacher/innen und Gastgeber/innen zeigten sich zufrieden mit dem Interesse der Gäste und den zahlreichen Gesprächen, die sich im Laufe des Abends entwickelt haben. An zwei Stationen wurden mehr als 100 Besucher gezählt.

Unser Fazit: im November 2016 gibt es die zweite Auflage.

Herzlichen Dank an alle Unterstützer: Deen Fitness Club für Geld, Rucksaldruck und Fabian Lavelmann für Technisches.



Friedenale!

Ein neues Kurzfilmfestival für Friedenau! Zehn KünstlerInnen öffnen Ihre Ateliers an neun Stationen für mindestens zehn AutorInnen interessanter Kurzfilme. Von einer bis vierzig Minuten, von dokumentarisch bis experimentell ist alles dabei.

Am 21. November 2015 spazieren Sie durch Friedenau und haben am Ende des Tages im Idealfall 10 Filme gesehen, mal wieder die hiesigen Kulturschaffenden beehrt und Spaß gehabt.

Alle Filme laufen die ganze Zeit über immer wieder als Loop, so dass Sie sich Ihre Route selbst zusammenstellen können.

Save the date:

21. November 2015, 16 - 22 Uhr

Das Programm können Sie hier herunterladen.
Die Printversion des Programms bekommen Sie in allen teilnehmenden Ateliers.


Hier sehen Sie die einzelnen Stationen aufgelistet:



1
„Du sollst Dir kein Bild machen“ (5 Min.)
In einer einzigen Einstellung ist eine weiße Leinwand zu sehen, die Malerin ist anwesend – aber man hört sie nur. Der Betrachter ist konfrontiert mit der Farbe Weiß, Farbe und Nichtfarbe, Grenze und Auflösung, Ein Zoom zieht schließlich den Blick ins Unendliche, Musik setzt ein: Das Prelude zu Bachs Cello-Suiten. Eine Musik, von der der Schriftsteller Ferdinand v. Schirach einmal sagte, in ihr läge eine, wenn nicht die ganze Welt...

„Skywalk“ (1:30 Min.)

Skywalk zeigt den kurzen Traum von einem Spaziergang über den Wolken. Leichtigkeit – Schweben – Unsicherheit- Sehnsucht sind hier thematisiert. Wer hat sich nicht schon mal den Himmel auf Erden herbeigewünscht....?
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Ort
Doris Kollmann
Hähnelstraße 8
12159 Berlin
 
 

2
“The Eye of the Beholder”, 2014 (17:35 Min.)

The experimental short deconstructs approaches to photography and memory using the "adventures" of a European couple in Mexico as vehicle.
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Ort
Sabine Wild
Eschenstraße 4
12161 Berlin
 
 

3
"Es werde Licht!", Neubearbeitung 2015 (6 Min.)
Audiovisuelles Diaporama mit 4 Diaprojektoren, Überblendprojektion auf ein Feld

"Es werde Licht!"
– satirisch erzählt mit "Halleluja!" Illustrationen von Michael Sowa
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Ort
Horst Felix Palmer / felix AudioVision
Südwestkorso 63a
12161 Berlin
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4
"Solo Talent", 1995 (18 Min.)

Baumzelt ist einsam. Dann trifft er auf den Raben und die Bäckereifachverkäuferin. Alles wird anders. Mit Karl Wieland. Christina Matuschewski u.a.
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Ort
Möbelrestaurierung Michael Wintjen
Schmargendorfer Str. 5
12159 Berlin
 
 

5
Marion Kiesow: Reflektionen, 1992 (10 Min.)
Ein verspiegelter Spaziergang durch Architektur und Natur

Marion Kiesow + Gerhard Tietz: "Chünüsüsch", 1992 (1 Min.)
Ein Chinese ohne Kontrabass

Gerhard Tietz: „Cowboys“, 1998 (15 Min.)
Drehbuch, Produktion, Regie: Gerhard Tietz. Ursprungsformat:16mm/Farbe
Es ist Freitag Abend. Wie jede Woche tagt der Westernverein im Hinterzimmer des "Gemütlichen Ecks". Die Cowboys betrinken sich und wollen nicht gehen. Da greift Kneipenwirt Eddy zu einer bewährten Methode.

Gerhard Tietz: Drahreg@alice-dsl.net
Marion Kiesow: post@marionkiesow.de
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Ort
Prof. Axel Venn
Goßlerstr. 10
12161 Berlin
Kontakt
marionkiesow.de
 
 

6
Tempelhof 1924, Farbflieger

Ein bisher unveröffentlichter 16 mm Originalfilm zeigt Szenen vom alten Flughafen Tempelhof im Jahr 1924 vor dem Bau des jetzigen. Durch die Verfremdung mit psychedelischen Farben erhalten die Szenen einen surrealen Charakter.
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Ort
Achim Mogge
Rheinstr. 61 Innenhof
12159 Berlin
Kontakt
 
 

7
"La vida dulce", 2004 (15 Min.)

Das süße Leben erzählt vom "süßen" Leben auf den Straßen von Havanna.
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Ort
Galerie Vierraumladen
Cranachstraße 46
12157 Berlin
 
 

8
„Mauer im Kopf“, 1994 (12 Min.)

Mauerblicke gestern und heute. Gespräche mit den Schriftstellern Bodo Morshäuser (West) und Lutz Rathenow (Ost) zu: „Mauer im Kopf“
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Ort
Eva Mühlendyck
Cranachstr. 10
12157 Berlin
 
 

9
"Faust Sonnengesang", 2012 (30 Min.)

„Faust Sonnengesang“ ist ein auf 24 Stunden angelegter Faust-Film, der – anders als bei Goethe – zum Augenblick sagen will: Verweile doch, du bist so schön. Sie sehen den Anfang des ersten Teils.
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Ort
Alles Mögliche - Galerie und Atelier
Odenwaldstraße 21
12161 Berlin
Kontakt