KulturKöpfe in Friedenau

Dass in Friedenau zahlreiche Kreativschaffende leben und arbeiten, hat sich inzwischen herumgesprochen.
Wir möchten das mit der Reihe „KulturKöpfe“ noch bekannter machen: Ab 23. April 2015 präsentieren wir immer donnerstags das Portrait eines Künstlers, einer Autorin oder eines Musikers usw. aus dem Stadtteil mit einer Kurzvita und der Beantwortung von drei Fragen auf der facebook-Seite der Südwestpassage e.V. und natürlich auf dieser Website.

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Mit Harald Mertner beschließen wir unsere Reihe der Friedenauer Kulturköpfe. Seien Sie gespannt auf unsere nächste Facebook-Reihe, die schon bald beginnt!



Foto: Eric Pawlitzky, Cyanotypie, angefertigt mit einer Kamera für Planfilm 13 x 18 cm, Baujahr 1895.

Harald Mertner ist kein Künstler im herkömmlichen Sinne, jedoch ein Kopf mit Charakter allemal. Ein sehr engagierter Unterstützer der Friedenauer Kultur, insbesondere der Südwestpassage e.V. in vielerlei Hinsicht. Netzwerker und von Wohlgesinnten "der Umtriebige oder das Trüffelschwein" genannt, hilft er seit Jahren mit Ideen und Tatkraft, dass unser Friedenau als Kulturkiez wächst und gedeiht.

Drei Fragen:

Was würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Zigaretten, Käsekuchen und Kaffee mit gutem Geschmack.

Wen würden Sie gerne einmal treffen?
Helmut Schmidt im Himmel

Welches sind ihre Lieblingsbands?
Viele. Drei davon: Fink, Parov Stelar und Jack White (The White Stripes, Raconteurs und Dead Weather)

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Inge Ridder



Inge Ridder, geboren 1938 in Ostpreußen, vier Kinder, fünf Enkel, ist seit 1977 Friedenauerin. Ihr Gesellenbrief als Weberin 1997 war ihr dritter, nach der Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau und zur Erzieherin. Die Weberausbildung erfolgte im Werkhof Kukate berufsbegleitend. Die Gesellenprüfung legte sie vor der Handwerkskammer in Lüneburg ab.

Ihr Hauptanliegen sind alte Muster, die sie als Handweberin wieder lebendig werden lässt und Techniken, die sie der Nachwelt erhalten möchte. Ihr Wissen gibt sie, altersbedingt inzwischen leider nur noch selten, in einem kleinen Web- und Spinnkreis im eigenen Atelier weiter. Dort werden Unikate, aber auch Reproduktionen alter Arbeiten an mehreren Webstühlen angefertigt.

Ihre besondere Liebe gehört den Schafen und vom Aussterben bedrohten Rassen mit farbiger Wolle, für die sie sich im Schafzuchtverband engagiert.

Frau Ridder hat uns drei Fragen beantwortet:

Ohne was können Sie nicht leben?
Ohne meine Familie und meine Bücher

Wen würden Sie gerne eine Woche zu sich einladen?
Dieter Hildebrandt

Welche Sprache würden Sie gerne können?
Esperanto

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Hans Rotman



Hans Rotman ist Holländer, geboren in Rotterdam. Er studierte Violine in Utrecht und Dirigieren u.a. bei Kurt Maser und Leonard Bernstein. Nachdem er 1985 den Daphne Proud Fellow Award gewonnen hatte, trat Hans Rotman beim vom Boston Symphony Orchestra gegründeten Tanglewood Music Festival auf. Danach Dirigent beim Rundfunk Orchester Brüssel, Dirigent am Theater Erfurt und anschließend bei der Staatskapelle Halle. Seit 2008 Intendant des IMPULS Festivals für Neue Musik in Sachsen-Anhalt. Zwanzig CD-Einspielungen u.a. von Mozart- und Tschaikowsky Opern. Als Komponist bekannt durch seine Kammeropern „Erosion“ (Amsterdam/Weimar/Antwerpen), „Turm aus Zimt“ (Antwerpen/Weimar/Amsterdam/Brüssel) und „Die Sechste Stunde“ (Theater Gera/Altenburg). Er lebt seit 2013 in Friedenau, seit 2015 ist er verheiratet mit Anja Oertel von der Wieland-Apotheke.

Hans Rotman hat uns drei Fragen beantwortet:

Mit wem würden Sie gerne ein Tag tauschen?
Staatsministerin Monica Grütters, damit ich zumindest für einen Tag den Theatern und Orchestern in Sachsen-Anhalt finanziell unter die Arme greifen kann. Und sie als Intendantin eines Festivals für Neue Musik in Sachsen-Anhalt verstehen würde, warum das dringend notwendig ist. Eine Win-Win Situation!

Wohin geht ihre nächste Reise?
Nach Hilversum auf Einladung des Mitteldeutschen Rundfunks, um in Anwesenheit von Vertretern aller Rundfunkanstalten Europas über die einzigartige und äußerst sinnvolle Vernetzung der Orchester im Rahmen dieses Festivals zu reden. Dieser Kongress findet in meiner Heimat statt. Hervorragender Anlass, meine 93-jährige Mutter noch einmal extra besuchen zu können!

Wie lautet Ihr Lieblingswort?
Ich kümmere mich... Nichts ist schlimmer als das Wort „egal“. Das steht nicht in meinem Wörterbuch!

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Juliane Gabriel



Foto: Sabine Wild

Juliane Gabriel lebt schon seit ihren Studienzeiten in Friedenau. Sie studierte an der UdK Berlin klassischen Gesang / Musiktheater und Schauspiel und ist passionierte Gesangslehrerin seit 1986. Seit 2000 unterrichtet sie an der Musikschule Paul Hindemith Neukölln. Sie hatte Auftritte mit Roland Satterwhite, Geige, und Kristoff Becker, Cello, als Juliane Gabriel Trio. Internetperformerin ist sie seit 2006. Sie gab internationale Gesangskurse in Korea und USA und sang bei der Eröffnung des Kopernikus Museum in Warschau unter Leitung von Peter Greenaway und Saskia Boddeke.
Die CD 'Thousand Rooms' ist kurz vor dem gedruckt werden und der Film 'Jade' (Arbeitstitel), in dem sie mitspielt, wird Anfang 2016 im Kleinen Fernsehspiel zu sehen sein.

Juliane Gabriel hat uns drei Fragen beantwortet:

Was hängt über ihrem Bett?
Nichts. Aber an der Wand dahinter als Kopfteil: ein alter schwarzer Klavierdeckel mit Jugendstilschnitzereien.

Wen würden Sie gerne eine Woche zu sich einladen?
Eine GANZE WOCHE??? Meine beste Freundin Astrid. Sie ist lebensklug, humorvoll und gebildet, kocht gern und gut und man kann mit ihr auch ganz entspannt schweigend auf dem Sofa liegen oder spazierengehen.

Ohne was können Sie nicht leben?
Zeit.

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Sabine Erdmann



Sabine Erdmann erhielt ihren ersten Cembalounterricht mit 11 Jahren bei Beata Seemann in München. Von 1988-1993 studierte sie an der Staatlichen Hochschule für Musik Heidelberg-Mannheim bei Egino Klepper, danach an der Hochschule der Künste Berlin bei Mitzi Meyerson.
Sie besuchte Meisterkurse bei Menno van Delft, Lars Ulrik Mortensen und Jesper Christensen. Seit 1998 lebt Sabine Erdmann als freischaffende Cembalistin in Berlin. Neben ihrer solistischen und kammermusikalischen Tätigkeit ist sie als gefragte Continuo-Spielerin Mitglied verschiedener Orchester und Kammermusikensembles, wie z.B. Concerto Grosso Berlin, Die Kleine Cammer-Musik Potsdam und den Heidelberger Sinfonikern. Außerdem spielt sie bei Concerto Brandenburg, der Lautten-Compagney, der Kammerakademie Potsdam, dem Deutschen Sinfonie Orchester Berlin und dem Ensemble Resonanz Hamburg.
www.sabine-erdmann.de

Sabine Erdmann hat uns drei Fragen beantwortet:

Mit wem würden Sie gerne ein Tag tauschen?
Mit einem Almhirten

Was hängt über ihrem Bett?
Eine Zeichnung von einer Akelei in einem Wasserglas.

Wie lautet Ihr Lieblingswort?
Materialermüdung

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Rouven Rech



Warum ich Dokumentarfilme mache? Ich treffe jeden Tag auf ein neues Gesicht. Hinter all diesen Gesichtern, egal wie alt oder wie jung, wie hässlich oder schön, verbirgt sich eine andere Geschichte. Mit der Kamera möchte ich in diesen Gesichtern lesen, ihre Geschichten erzählen. Wenn Film tatsächlich wie ein Zug durch die Nacht prescht, wie Francois Truffaut meinte, dann sind wir wohl seine Lokführer.

Rouven Rech stammt aus Bochum. Er studierte Literatur-, Medienwissenschaften und Hispanistik in Paderborn, Medienwissenschaften an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ (Potsdam) und Dokumentarfilmregie bei Prof. Thomas Schadt an der Filmakademie Baden-Württemberg (Ludwigsburg). Nach Abschluss seines Regiestudiums mit dem Diplomfilm „Nachbarn“ besuchte er für sechs Monate die Escuela de Cine y Television (San Antionio de los Baños, Kuba), wo die beiden Filme „13+15“ und „La Vida Dulce“ entstanden. Seine abendfüllenden Dokumentarfilme „ADOPTED“, „Das Leben ist kein Heimspiel“ und „Union fürs Leben“ liefen erfolgreich im Kino und überzeugten das Publikum auf zahlreichen Festivals. Anschließend wurden sie im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Über seine Arbeit sagt er: „Ich treffe jeden Tag auf ein neues Gesicht. Hinter all diesen Gesichtern, egal wie alt oder wie jung, wie hässlich oder schön, verbirgt sich eine andere Geschichte. Mit der Kamera möchte ich in diesen Gesichtern lesen, ihre Geschichten erzählen. Wenn Film tatsächlich wie ein Zug durch die Nacht prescht, wie Francois Truffaut meinte, dann sind wir wohl seine Lokführer.“ www.torerofilm.de

Rouven Rech hat uns drei Fragen beantwortet:

Ohne was können Sie nicht leben?
Ohne meine Familie.

Wie sehen Ihre Lieblingsschuhe aus?
Ziemlich abgewetzt.

Welches Buch hat Sie zuletzt beeindruckt?
Unterwerfung (nicht nur positiv)

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Marion Kiesow



Marion Kiesow, Wahl-Friedenauerin seit 1981, Grafik-Designerin und Autorin, konnte ihre Liebe sowohl zum Bild als auch zum Wort in ihrem Buch »Berlin tanzt in Clärchens Ballhaus« ausleben. Durch jahrelange Recherche zu diesem legendären Tanzlokal in Berlin-Mitte hat sie mehr Material und Wissen gesammelt, als auf die 416 Buchseiten passten. Und so bietet sie sonntags Führungen durch das Ballhaus an und seit neuestem auch einen Kulturspaziergang durch die Auguststraße.
www.marinkiesow.de

Marion Kiesow hat uns drei Fragen beantwortet:

Wen würden Sie gerne eine Woche zu sich einladen?
Da Winnetou/Pierre Brice und Dr. Schiwago/Omar Sharif tot sind, bleibt jetzt Mick Jagger als letztes lebendes Idol meiner Jugend übrig.

Mit wem würden Sie gerne ein Tag tauschen?
Mit Ginger Rogers zu Fred Astaires Zeiten.

Welche Sprache würden Sie gerne können?
Farsi, weil es eine weiche Sprache ist, geheimnisvoll - und die schönen Schriftzeichen sind eine wahre Herausforderung.

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Evelyn Weissberg



Foto: Eric Pawlitzky

Evelyn Weissberg ist in Zürich geboren, aufgewachsen in Kaiserslautern. Studium Grafik-Design/Visuelle Kommunikation an der FH des Landes Rheinland-Pfalz und Informationsgrafik an der HdK Berlin (heute UdK), Diplom-Designerin und Meisterschülerin.
Freiberufliche Tätigkeit als Grafik-Designerin.  
2005 Gründung des Verlages »edition Friedenauer Brücke«,  www.friedenauer-bruecke.de
2012 wurde die edition Friedenauer Brücke in die SIGNALBERG GmbH integriert. 

Evelyn Weissberg lebt seit 1976 in Berlin-Friedenau, hat drei erwachsene Kinder und ein Enkelkind.

Sie hat uns drei Fragen beantwortet:

Wen würden Sie gerne eine Woche zu sich einladen?
Roger Willemsen oder/und Elke Heidenreich… Beide sind klug, belesen, extrem schlagfertig, das wird bestimmt nicht langweilig… Wir würden kochen, essen, vorlesen… ja, das könnte ich mir schon ziemlich gut vorstellen.

Ohne was können Sie nicht leben?
Ohne meine Familie + meine Arbeit.
Und, klingt vielleicht komisch, ist aber wahr: auch nicht ohne meinen Computer. Dann könnte ich nämlich nicht so gut arbeiten und Bücher machen…..

Mit wem würden Sie gerne ein Tag tauschen?
Mit meinem Mann, dann wüsste ich besser, wie er mich ertragen muss :-).

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Klaus Dermutz



Klaus Dermutz, geb. 1960 in Judenburg (Österreich), studierte Theologie, Philosophie und Soziologie in Graz und Berlin. Von 2001 bis 2009 mit Burgtheater-Direktor Klaus Bachler Herausgeber und Autor der Reihe „Edition Burgtheater". 2010 Publikation des Gesprächsbandes mit dem Maler Anselm Kiefer unter dem Titel „Die Kunst geht knapp nicht unter". 2015 erscheint das Buch "Barca, Evolution des Fußballs" und der Debütroman "Sepsis". 

Klaus Dermutz hat uns drei Fragen beantwortet:

Ohne was können Sie nicht leben?
Stille

Welche Sprachen würden Sie gern können?
Japanisch für Matsuo Bashos "Auf schmalen Pfaden durchs Hinterland" und Katalanisch für Mercé Rodoredas Roman "Auf der Placa del Diamant". 

Mit wem würden Sie gern einen Tag tauschen?
Mit dem Ewig-Unwandelbaren

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Magrit Knapp



Magrit Knapp ist Sonderschulpädagogin i.R. und Mitbegründerin des Friedenau-Netzwerks und der Internetseite www.friedenau-netzwerk.de. Sie ist Gründungsmitglied von wirBERLIN e.V., der Bürger Initiative Breslauer Platz e.V. und der Early-Music-Society-Berlin e.V. Im Dezember eines jeden Jahres veranstaltet sie den Friedenauer Engelmarkt und sammelt Spenden für den Weihnachtsbaum auf dem Breslauer Platz. Außerdem vermittelt sie Geldgeber, deren Spenden z.B. die Dachsanierung der Philippus-Kirche unterstützen. 2012 bekam sie für ihre jahrelangen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Bezirk Tempelhof-Schöneberg die Verdienstmedaille.

Magrit Knapp hat uns drei Fragen beantwortet:

Wie sehen Ihre Lieblingsschuhe aus?
Rote Pumps mit einem gemäßigten Absatz

Mit wem würden Sie gerne einen Tag tauschen?
Jessye Norman

Wie lautet Ihr Lieblingswort?
Geborgenheit

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Andreas Fischer



Foto: Sabine Wild

Andreas Fischer, Jahrgang 1961, zog 1987 nach Berlin-Friedenau und arbeitet als Filmemacher, Fotograf und Hörfunkautor.

Nach Abschluss des Studiums 1992 gründete er seine Firma „Moraki Film“. Seitdem produzierte er Dokumentarfilme für Kino und TV.
Seine Filme wie „Contergan – Die Eltern“ (2002) oder „Die Les Humphries Singers – Aufstieg und Fall einer Poplegende“ (2008) erfuhren zahlreiche Fernsehausstrahlungen.
Einen thematischen Schwerpunkt seiner Arbeit in den letzten Jahren stellt die Beschäftigung mit den Auswirkungen von Kriegstraumata in Familiensystemen dar. So arbeitet Fischer aktuell an einem Dokumentarfilm über kriegsbedingt vaterlos aufgewachsene Töchter mit dem Titel „Töchter ohne Väter“.

Neben der Arbeit an den eigenen Projekten lehrte er auch von 1999 bis 2004 als künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Kunsthochschule für Medien Köln im Fachbereich Fernsehen/Film.

Details über seine Arbeiten finden Sie auf der Website www.moraki.de

Das Porträtfoto zeigt ihn in seiner Wohnung neben einer Requisite aus seinem Kurzfilm „Lockruf des Blutes“ aus dem Jahr 1991.

Andreas Fischer hat uns drei Fragen beantwortet:

Mit wem würden Sie gerne ein Tag tauschen?
Lazarus

Was hängt über ihrem Bett?
Zeichnungen aus meiner Zeit als Aktmodell. Ich war jung und brauchte das Geld.

Welchen Beruf würden Sie in ihrem nächsten Leben wählen?
Badezimmerarchitekt

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Doris Kollmann: Malerei, Grafik, Installationen und Performance



Foto: Eric Pawlitzky

„Meine Palette ändert sich mit den Jahren, stetig versuche ich diesem Prozess auf die Spur zu kommen, immer suchend zwischen Form und Ausdruck und mit unterschiedlichen Mitteln. Manches geschieht auf der Leinwand oder im Raum, aber ich habe immer mehr den Eindruck, es geschieht besser ohne mein Eingreifen. Es ist eher wie das Wetter, auch wenn ich nicht mit meinen Mitteln Kunst „schaffe“, sie ist da und ich bewege mich in ihr. Immer.“

Doris Kollmann hat uns drei Fragen beantwortet:

An was können Sie sich berauschen?
An Gerüchen: frisch gemähtes Gras am Abend, Autobahnraststätte im Sommer, gebügelte Wäsche, Regen auf Asphalt...

Ohne was können Sie nicht leben?
Ohne meine Gärten, die ich überall, wo ich länger wohne, anlege, könnte ich wirklich nicht (über-)leben. Mit den Händen in der Erde und dem Kopf im Himmel halte ich es immer noch am besten aus, dieses merkwürdige Leben.

Welchen Beruf würden Sie in ihrem nächsten Leben wählen?
Genau diesen, Künstlerin; aber früher damit anfangen.

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André Baschlakow



André Baschlakow, geboren 1964 in Hannover arbeitet als Designer und Architekturfotograf in Berlin. Während seines Designstudiums an der HDK (heutige UdK) in Berlin, kam er mit der Fotografie in Berührung. Seit dieser Zeit sind es immer wieder freie Langzeitprojekte, die die Arbeiten von André Baschlakow bestimmen, er lebt mit seiner Familie und arbeitet in Berlin-Friedenau. www.baschlakow-fotografie.de

Seit 1997 Foto-Ausstellungen
Von 1997 bis 2012 Unterschiedliche Hochschul-Lehrtätigkeiten
2011 - 2012 Vertretungsprofessur an der Hochschule Hannover

3 Fragen:

Ohne was können Sie nicht leben?
Ohne Inspiration.

Mit wem würden Sie gerne ein Tag tauschen?
Mit einem Kranführer, und hoch über der Baustelle arbeiten.

Wie lautet Ihr Lieblingswort?
Schnulli, Kosewort für meine Familie.

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Larissa Boehning



Larissa Boehning wuchs am Rande Hamburgs in Schleswig-Holstein auf. Sie ist 1971 geboren, ist verheiratet und hat 2 Kinder und ist als Freie Autorin selbständig.
Sie studierte Kulturwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte in Lüneburg und Berlin. Während und nach ihrem Studium arbeitete sie zunächst als Designerin für verschiedene Agenturen. Arbeitsaufenthalte in Frankreich und den USA folgten, eine lange Asienreise. Von 2004 bis 2007 lebte und arbeitete sie in Spanien. Ende 2007 kehrte sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern nach Berlin zurück.
Seit dem Wintersemester 2003 unterrichtet sie an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland kreatives und literarisches Schreiben. Sie war Writer-in-Residence an den Universitäten von Liverpool und Lancaster.
Im Frühjahr 2013 reiste sie im Auftrag der Frankfurter Buchmesse und des Auswärtigen Amtes nach Iran und hielt Lesungen und Seminare an verschiedenen Universitäten in Teheran und Isfahan.

Larissa Boehning hat uns drei Fragen beantwortet:

Wen würden Sie gerne eine Woche zu sich einladen?
Christine Lagarde. Ich würde gern verstehen, wie sie ist, was sie denkt, wenn sie ganz ehrlich sein kann, wie ihr Charakter ist, was sie liebt, was sie verabscheut, von was sie träumt, was sie über Männer und Frauen denkt und wo sie ihre wunderbaren Kleider, ihren eleganten Schmuck kauft.

An was können Sie sich berauschen?
An epischen Serien, im Moment an House of Cards. Ich bin in der 3. Staffel, 11. Folge, zwei Folgen vor dem vorläufigen Schluss und schon jetzt traurig, als müsste ich mich von einem lieben Freund verabschieden, der für lange Zeit zum Mars fliegt.

Welchen Beruf würden Sie in ihrem nächsten Leben wählen?
Ich werde bei einem Nachrichtendienst arbeiten, als Spionin. Ob im Feld oder in der Auswertung – das kann ich noch nicht sagen. Wenn ich in meinem nächsten Leben den Charakter dieses Lebens haben werde, wird es eher in der Analyse sein, als im Feld.

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Geer Pouls



Seit 2007 zeigt der Niederländische Galerist und Blumenkünstler Geer Pouls in seinem neu eröffneten Blumenladen Brutto Gusto in Berlins Mitte die Natur so, wie sie ist: lässig im Jahreslauf, ohne Pomp und unnötige Dekoration. Eine erlesene und breite Auswahl aktueller und moderner Gefäße in Glas und Stein zeugen von jahrzehntelanger Szenekenntnis. Ergänzt wird das Programm durch Werke einer Reihe niederländischer, deutscher und amerikanischer Künstler, die teils seit Jahren mit Pouls zusammenarbeiten.

Geer Pouls hat uns drei Fragen beantwortet:

Wen würden Sie gerne eine Woche zu sich einladen?
André Heller

Ohne was können Sie nicht leben?
Das ist die Frage...

Welchen Beruf würden Sie in ihrem nächsten Leben wählen?
Den gleichen.

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Hilde Kappes



Hilde Kappes ist freischaffende Künstlerin. Als Sängerin und Musikerin, Komponistin und Autorin von Gedichten und Texten lebt sie seit 25 Jahren in Berlin. Mehrere Preisauszeichnungen, wie den Rhoner Sur Prizes/Bolzano, den Prix Pantheon/Bonn und andere. Die Bearbeitung von Photos begleitet sie seit mehreren Jahren. Ein Gedicht- und Bildband kommt 2016 heraus. Als Diplom-Rhythmikerin sowie Practitioner für Somatic Experiencing nach Peter Levine unterrichtet sie an der UDK Berlin im Fach Rhythmik, Stimme und Bewegung sowie in freier Praxis das ESSENTIELLE STIMM-(und MUSIK-)ERLEBEN: einzeln, in Kleingruppen und in Chören.
Siehe auch www.hildekappes.de

Hilde Kappes hat uns diese drei Fragen beantwortet:

Wen würden Sie gerne eine Woche zu sich einladen?
Mich selbst

Ohne was können Sie nicht leben?
Ohne Musik !

Mit wem würden Sie gerne ein Tag tauschen?
Mit dem Papst oder einer Blumenverkäuferin...

Wie lautet Ihr Lieblingswort?
Unschdniwunschndi

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Paul Lorenz



Foto: Manuela Clemens 

Unglaublich aber wahr: Paul Lorenz ist Berliner. Er hat an der HTW und TFH Facility Management studiert und sieben Jahre bei der DB AG gearbeitet. Seit dem Sommer 2013 ist er selbstständig und begleitet tolle Crowdfunding Kampagnen, wie die Karma Chakhs bei Startnext. Er ist Social Entrepreneur und studiert Nachhaltige Unternehmensführung an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Mit seinem Unternehmen „Paulsbaeg“ arbeitet er an der Entwicklung und Vertrieb von nachhaltigen Modeaccessoires.

Paul Lorenz hat uns diese Fragen beantwortet:

Mit wem würden Sie gerne einen Tag tauschen?
Ranga Yogeshwa – Wegen der Sternwarte im Garten aber lieber eine Nacht.

Wie lautet Ihr Lieblingswort?
Procrastination

Aus welchem Stoff würden Sie gerne mal ein Buch machen?
Hanf – ist aus allerhand Gründen viel besser als Holzfasern und darüber schreiben kann man auch jede Menge.

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Petra Tamara Fritsche



Foto: Sabine Wild

Petra Tamara Fritsche wohnt seit Anfang der Siebziger Jahre in Berlin und hat sich von Neukölln nach Friedenau gearbeitet. Auch auf dem zweiten Bildungsweg hat sie es von der Kaufmannsgehilfin bis zur Direktorin des Internationalen Studienzentrums geschafft. Nach Beendigung der „normalen“ Berufstätigkeit hat sie sich für Stolpersteine in Friedenau engagiert und promoviert mit dem Buch „Stolpersteine - Das Gedächtnis einer Straße“. Petra T. Fritsche engagiert sich weiterhin für die Gedenkarbeit, hält Vorträge in Schulen, wissenschaftlichen und politischen Bildungsstätten und macht Stadtführungen in Friedenau und im Grunewald.

Was ist ihr Lieblingswort?
Milch. Das Wort spiegelt lautmalerisch mit dem M das Weiche und mit den übrigen Buchstaben die Helle und Frische des Getränks wider.

Welche Sprache würden Sie gerne können?
Russisch. Russisch klingt für mich weich und warm. Ein mehrmonatiger Kurs vor ein paar Jahren hat aber leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Schade.

Aus welchem Stoff würden Sie gerne mal ein Buch machen?
Ich würde gern über Edith Samuel schreiben: Die jüdische Bildhauerin hat für die Eltern, die ihre Kinder auf Kindertransporte geben mussten, Porträtpuppen angefertigt. Mit diesen Puppen blieben die Eltern allein zurück und wurden meistens deportiert und ermordet - ebenso wie die Eltern von Edith Samuel. Sie selbst ist als letzte ihrer drei Geschwister nach Israel geflohen.

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Knut Weber



Knut Weber wurde 1974 als zweites von sechs Kindern in Klagenfurt, Österreich geboren. Obwohl er sich schon im Alter von sechs Jahren das Cello als sein Wunschinstrument aussuchte und darauf ersten Unterricht erhielt, entschloss er sich erst kurz vor dem Beenden der Schule, Musiker werden zu wollen. Nach einem dreijährigen Studium an der Musikhochschule in Köln zieht er nach Berlin, wo er mit 23 Jahren Cellist der Berliner Philharmoniker wurde. Er ist seitdem Mitglied mehrerer Kammermusikensembles wie den „12 Cellisten der Berliner Philharmoniker“ oder dem 2014 gegründeten „Berliner Philharmonischen Klavierquartett“ und mit diesen häufig auf Konzertreisen. Knut Weber erhielt mehrere Auszeichnungen, u.a. erste Preise bei den internationalen Wettbewerben für Violoncello in Liezen (1994) und dem J. Brahms Wettbewerb in Pörtschach (1995). Seit 2001 wohnt er mit seiner Familie in Friedenau.

Knut hat uns diese Fragen beantwortet:

Woran können Sie sich berauschen?
An der Kombination aus Bergen, Schnee und Sonne.

Wohin geht Ihre nächste Reise?
In wenigen Tagen von Japan zurück nach Berlin.

Was ist Ihre Lieblingsspeise?
Marillenknödel

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Social Knit Work



Die Künstlergruppe Social Knit Work Berlin ist eine urbane Initiative von mittlerweile ca. 15 Frauen, die sich, inspiriert durch die Guerilla Knitting Bewegung aus den USA, regelmässig zum Stricken und Umgarnen ihres Stadtteils treffen.
Bei der gemeinsamen Arbeit spielt sowohl der Prozess des handwerklichen Strickens als auch die Idee der Gemeinschaft und der Kommunikation eine wichtige Rolle. Jede ist mit ihrer Arbeit Teil
eines grösseren Ganzen, das dann als Endprodukt für alle sichtbar in die Stadt hineinwirkt.
Bekannt wurde die Gruppe mit ihrem ersten grossen Projekt ausserhalb Berlins, das „Haus mit Kaugummiautomat", einer surrealen Strickinstallation mit überdimensional grossen gestrickten
Kaugummis im Rahmen der Triennale in Bingen im Frühjahr 2014.

Wie lautet Ihr Lieblingswort?
Blümerant

Welches Buch hat Sie zuletzt beeindruckt?
Hanno Rauterberg „Wir sind die Stadt! - Urbanes Leben in der Digitalmoderne“

Was ist ihre Lieblingsspeise?
Löwenzahnsalat lauwarm angemacht mit ausgelassenem Speck

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Vera Kurlenina



Foto: Sabine Wild

Vera Kurlenina ist Mitverlegerin in der Berliner (genauer gesagt Friedenauer) Dependance des internationalen Verlagsnetzwerks hochroth – Gemeinnützige Literaturvermittlung www.hochroth.de. Weitere Dependancen sind in Budapest, Leipzig, Paris, Riga, Wien und Wiesenburg angesiedelt. hochroth publiziert bibliophile Bücher in Kleinauflagen, vor allem Lyrik. Aus den Einnahmen werden Projekte finanziert, die dem internationalen Literaturaustausch dienen.

Ohne was können Sie nicht leben?
Ohne Schwarztee. Den brauche ich für meine tägliche Portion Koffein, zum Aufwachen, zum Warmwerden, zum Entspannen. In Russland, wo ich herkomme, ist das Teetrinken was ganz Wichtiges. Besuch wird nicht zu Kaffee und Kuchen, sondern zu Tee und Kuchen eingeladen. Und keiner fragt dich, ob du nicht vielleicht erkältet bist, wenn du einen Tee bestellst. Man muss übrigens die Kanne mit brühend heißem Wasser ausspülen, bevor man den Tee aufgießt, und immer losen Tee verwenden. Die fertig abgepackten Teebeutel sind einfach nicht gut. Mit frischer Minze schmeckt mir der Schwarztee besonders gut, deshalb pflanze ich sie im Sommer im Balkonkasten an.

Wohin geht ihre nächste Reise?
Nach Georgien! Es ist ein Land mit einer faszinierenden, alten Kultur, fantastischen Berglandschaften und tollen Stränden. Außerdem besteht an der Hochschule für Buchgestaltung in Tiflis das Interesse, eine neue hochroth-Dependance zu gründen. Mein Mann, der auch bei hochroth Berlin ist, und ich wollen die Studierenden kennenlernen und sie bei der Gründung mit Rat und Tat unterstützen. Und noch einen persönlichen Grund habe ich für die Reise – ich möchte eine alte Familienfreundschaft weiterführen. Meine Großmutter und meine Mutter haben mir märchenhafte Geschichten über die Gastfreundschaft ihrer georgischen Freunde erzählt. Und obwohl ich diese Menschen nicht persönlich kenne, haben sie mich schon mehrfach eingeladen, sie zu besuchen.

Aus welchem Stoff würden Sie gerne mal ein Buch machen?
Beim hochroth Verlag produzieren wir Bücher in Handarbeit. Wir verwenden hochwertiges Papier und einfache schwarze Umschläge, binden die Bücher mit einem Heißbindegerät und beschneiden sie mit unserer „Guillotine“ – einem Stapelschneider. Unsere Mitarbeiterin Johanna Raabe hat ein kurzes Video gedreht, das unseren Produktionsprozess zeigt: www.hochroth.de/1927/konzept-3/. Da es uns aber wichtig ist, dass alle sieben Verlagsdependancen auch das Programm der anderen produzieren und vertreiben können, benutzen wir für alle Publikationen dieselben Materialien. Das schränkt die Fantasie dann doch etwas ein. Gerne würde ich in einer Sonderpublikation was Neues ausprobieren, zum Beispiel eine Broschur mit Umschlag aus recyceltem Karton und mit Fadenheftung, die mit einer Nähmaschine gemacht ist.

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Bernd Schroeder



Bernd Schroeder, geboren 1944 in Aussig, wuchs im oberbayerischen Fürholzen auf. Er lebt in Berlin. Als Autor und Regisseur zahlreicher Hör- und Fernsehspiele erhielt er 1985 den Adolf-Grimme-Preis und 1992 den Deutschen Filmpreis. Zuletzt erschienen bei Hanser: Hau (Roman, 2006), Alte Liebe (Roman, 2009, mit Elke Heidenreich) und Auf Amerika (Roman, 2012). Soeben ist bei Hanser Wir sind doch alle da erschienen.

An was können Sie sich berauschen?
An Bier.

Ohne was können Sie nicht leben?
Ohne Bier.
 
Total überbewertet finde ich…
Nietzsches Ablehnung gegen Bier.
 
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Susanne Kliem



Susanne Kliem wurde 1965 am Niederrhein geboren. Sie arbeitete als Pressereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF und für das größte deutsche Theaterfestival „Theater der Welt“. Seit 2009 schreibt sie Krimis, für die sie bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. Mehr unter: www.susannekliem.de

Wie sehen Ihre Lieblingsschuhe aus?
Ich bin normalerweise überhaupt keine Schuhfetischistin und laufe jahrelang mit den selben Tretern herum. Aber einmal im Leben habe ich mir traumhafte Pumps gekauft, mit silberfarbenem Samt bespannt, darauf schillernde Pailletten gestickt und mit viel zu hohen Absätzen, auf denen ich gar nicht laufen kann  - meine Hochzeitsschuhe! Ich habe sie nur an dem einen Tag getragen. Seitdem leuchten sie mir aus dem dunklen Schrank entgegen und warten auf eine Gelegenheit, sich noch mal in Szene zu setzen.
 
Was hängt über ihrem Bett?
Ein kleines Bild in einem goldenen Rahmen. Darauf: der 'Engel der Kreativität' mit einem Korb voll Blumen und Früchten. Er stammt von Edit Glavurtic, einer Künstlerin aus Kroatien. Ein Spruch steht auf der Rückseite, dessen Bedeutung ich nicht kenne, aber das Wort "kreativnosti" klingt doch schon mal vielversprechend, finde ich! Alle Engel kann man hier sehen: www.editglavurtic.com/

Welchen Beruf würden würden Sie in ihrem nächsten Leben wählen?
Sängerin - vorausgesetzt, ich hätte die Begabung. Wenn ich singe, spüre ich, wie sich bei mir Emotionen freisetzen. Ich gelange sofort ganz pur zum Innersten meines Wesens, noch viel direkter als das beim Schreiben geschieht. Das fasziniert mich umgemein!
 
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Friedrich Barniske



Als Friedrich Barniske 1975 nach Berlin kam, fand er seine erste Studentenbude hoch über der Friedenauer Wielandstraße, im Winter konnte er die Miete von 100,- DM noch mit Schneeräumdienst begleichen. Seit 18 Jahren ist er – nun mit Familie – wieder in Friedenau zu Hause, arbeitet als Pädagoge für die Evangelische Kirche sowie als freiberuflicher Musiker und Konzertveranstalter.

Wir haben Friedrich Barniske zehn Fragen gestellt, von denen er sich drei aussuchen konnte. Lesen Sie selbst!

Ohne was können Sie nicht leben?
Nach mehr als vierzig Jahren würde ich (m)eine Gitarre doch sehr vermissen.

Wie lautet Ihr Lieblingswort?
Sheds & Shelters - Scheunen & Schuppen

Aus welchem Stoff würden Sie gerne mal ein Buch machen? 
Würde ich fotografieren, hätte ich über die letzten Jahre ein Fotobuch zu den Wartehäuschen dieser Welt erstellt.

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Karin Bares



Die Theaterwissenschaftlerin Karin Bares leitet seit 2006 das Kleine Theater am Südwestkorso. Hier inszeniert sie auch regelmäßig, z.B. die „Schachnovelle“. Außerdem arbeitet sie seit 20 Jahren als freie Regisseurin an verschiedenen Bühnen im In- und Ausland. Dazu gehören das Düsseldorfer Schauspielhaus, Theater der Keller Köln, Theater Dortmund, Grenzlandtheater Aachen, Landestheater Schwaben sowie Landestheater Coburg. Mit der Inszenierung „The Island“ für Eurocircles London war sie zum Internationalen Theatertreffen in Tiflis/Georgien eingeladen.

Wohin geht ihre nächste Reise?
Mit dem Schiff ans Nordkap zu den weißen Nächten.

Welche Sprache würden Sie gerne können?
Hebräisch, um mich in Israel auch sprachlich heimisch zu fühlen.

Welches Buch hat Sie zuletzt beeindruckt?
Lesen als Medizin von Andrea Gerk.

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