Black Velvet
Wundersamer schwarzer Morgen, in den das Licht gefahren ist. Als sei ein nächtlicher Traum von seinem eigenen Wirken derart erschöpft, dass er sich des Tages nun im Bette ausruhen muss. Liegt dort freimütig vor unseren Augen und rührt sich nicht, schläft und träumt. So restlos erledigt vom Besticken der Nacht, dass selbst Daunen und Decken zu Marmor erhärten, überrieselt von einem seltenen samtenen Nachtpigment. Silbertau am Morgen, fein grob, über der Matratze ausgesägt, so lichtet sich, im Hier und Jetzt, das reine Nichts des Monochromen.
Ort
Sabine Wild
Eschenstraße 4
12161 Berlin